Trainingslager

Ostertrainingslager bei den Nemos aus Plauen

Eigentlich wollte Julia dieses Jahr zum Jugendnachwuchslehrgang nach Lindow, unter der Leitung von Ute Goldberg. Da Julia aber keine C-Kaderqualifikation im letzten Jahr nachweisen konnte, wurde sie dorthin leider nicht eigeladen. Deswegen wurde der Plan umgeschmissen und nach Empfehlung von Ute das Ostertrainingslager der Nemos aus Plauen festgezurrt. Dies war ein Trainingslager vom 03. April bis 07. April 2018, unter der Leitung des Landestrainers aus Sachsen, Frank Hannich.

Mit dem Konzept hatte es direkt Julias Interesse geweckt. Es sollte unter fachgerechter Anleitung, je eine Wassereinheit und eine Landeinheit pro Tag durchgeführt werden, in denen es um Technik, Athletik und für Julia spezielles Langstreckentraining geben sollte. Dieses Jahr wurde es ein riesiges Lager. Es waren 12 Vereine aus 5 Bundesländern da, zum allerersten Mal auch eine Teilnehmerin aus dem Landesverband Sporttauchen Rheinland-Pfalz. Insgesamt wurden 105 Sportler von 13 Trainern und 8 Helfern betreut und trainiert.

Nach der ersten abendlichen Besprechung war klar, dass ich eine Bahn der Langstreckler trainieren werden würde, somit auch meine Schwester. Am Dienstag um 10 Uhr stand die erste Wassereinheit auf dem Programm. Während der 2-stündigen Einheit wurden insgesamt 4 Kilometer geschwommen, bei der vorrangig mit kurzen Flossen geschwommen wurde. Sichtlich fertig stiegen alle Sportler nach 2 Stunden aus dem Wasser. Nur um sich 2 Stunden Erholung zu gönnen, bevor es um 15:30 Uhr mit dem der 2-stündigen Athletikeinheit weitergehen sollte. Während dieser Einheit wurde einiges für die Koordination mit Hilfe von Springseilen und Koordinationsleitern getan. Aber es wurde auch ausgiebig zur Muskelregeneration mit Hilfe von „Black Rolls“ beigetragen.

Die zweite Wassereinheit, welche am Mittwoch folgte, war wieder von 10 Uhr bis 12 Uhr angesetzt. In dieser wurden wieder rund 4 Kilometer geschwommen, das Augenmerk lag hier auf einer schönen Technik mit kurzen Flossen und Monoflosse. Die zweite Landeinheit war diesmal auf den Kraftaufbau ausgelegt, weswegen viele Sprünge und Übungen mit dem Medizinball auf dem Programm standen.

In der dritten Wassereinheit wurden erneut 4 Kilometer geschwommen und es wurde darauf hingewiesen, dass jeder Sportler sein persönliches Maximaltempo, Grundausdauer I Tempo und Grundausdauer II Tempo hat. Außerdem wurde an der Apnoefähigkeit gearbeitet. Während der dritten Landeinheit wurden viele Laufübungen zum Thema „Ausdauer“ gemacht und Übungen hierzu auch auf der Isomatte ausgeführt.

Freitags morgens stand dann eine 2-stündige Wasserballeinheit auf dem Programm. Hier wurden in gemischten Teams, unter Anleitung eines ehemaligen ungarischen Nationalspielers, Wasserball gespielt. Nachmittags wurde eine freiwillige Landeinheit angeboten, an der Julia aber nicht teilnahm. Sie nutzte die freie Zeit, um sich mit einem Schlaf zu erholen und anschließend für die Schule zu lernen.

Samstags morgens wurde das Trainingslager mit einem Abschlusswettkampf beendet. Für Julia standen die 200m FS auf dem Programm, welche sie knapp gegen Marek aus Erfurt verlor.

Unser Fazit dieses Lehrganges fällt in allen Belangen positiv aus. Das Lehrhotel, in welchem wir übernachteten, hat mit schönen Zimmern, gutem Essen und super Service überzeugt. Das Trainingslager war perfekt organisiert und hat uns auch inhaltlich neue Methoden für das heimische Training zeigen können. Es wurden viele Kontakte geknüpft und wir konnten 11 andere Vereine, aus anderen Landesverbänden kennenlernen. Wir empfehlen dieses Ostertrainingslager jedem leistungssportlichorientiertem Sportler aus dem Landesverband Sporttauchen Rheinland-Pfalz weiter und es wird uns auch im nächsten Jahr nach Plauen. verschlagen, vielleicht erhält Julia dann noch die Unterstützung von anderen rheinland-pfälzischen Flossis.

 

Lisa Walter

 

 

 

 

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